Aktuelles

Das erleben die Kulturstrolche zurzeit in den verschiedenen Städten




Bahntastisch- Kulturstrolche als Galeristen ihrer eigenen Kunstwerken-Fantastisch

Die Paderborner Kulturstrolche eröffneten am 22 September ihre eigene Ausstellung „Bahntastisch“ im Raum für Kunst in Paderborn. Zu Beginn hielten sechs Schülerinnen und Schüler eine kleine Rede zu ihren Kunstwerken. Die Zweitklässler malten Gemälde und die Drittklässler gestalteten Modelle, die alle das Thema Bahn beinhalteten. So sind viele interessante, unterschiedliche und witzige Kunstwerke entstanden. Alle Kinder haben in ihren Gemälden auch Tiere mit einbezogen, sodass mal ein Pferd auf einem Wagon steht, eine Giraffe den ganzen Zug zieht oder ein Elefant einen Zug nass spritzt. Mit unterschiedlichen Materialien konnten sich die Kulturstrolche austoben und so eine eigene Welt entstehen lassen.
Betreut wurde das Projekt von zwei Kunstpädagogen, die an drei Vormittagen zusammen mit den Kindern gearbeitet und gebastelt haben. Die Idee, die dahinter steckt, dass die Kinder lernen, was alles zu einer Ausstellung dazu gehört und dies zu planen. Natürlich sind die Kunstwerke für eine Ausstellung das Wichtigste, aber auch an Einladungskarten, Plakate und eine Einkaufsliste für die Verpflegung muss gedacht werden. Unterstützung bekamen sie von den beiden Kunstpädagogen, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen und z.B. beim Formulieren von den Einladungstexten geholfen haben. Aber gestaltet wurden die Einladungen dann von den Kulturstrolchen persönlich. Außerdem haben die Kinder den Ausstellungsraum hergerichtet und sogar die Bilder selber auf gehangen.
Bei der Eröffnung haben die Künstler ihre Gäste alleine durch die Ausstellung geführt und ihnen diese und den Entstehungsprozess erklärt.
Ihre eigene Ausstellung wird den Kindern sicherlich lange im Gedächtnis bleiben.

„Der Drache, der Geschichten schrieb“

"Der Wal im Flugzeug" – von Gökay
Einmal war ein Wal
auf dein Flugzeug gesprungen.
Und das Flugzeug ist abgestürzt.
Ins Meer. Der Wal hat überlebt.

"Der glitzernde Delfin“ – von Laura
Einmal gab es einen glitzernden Delfin.
Der war so traurig, weil er der einzige Delfin war, der glitzerte.
Kein Delfin wollte mit ihm spielen.
Warum, das wusste er auch nicht!
Und warum er glitzerte, das wusste er auch nicht.
Auf einmal kam eine Meerjungfrau zu ihm und sagt: „Da bist du ja!“

"Der Zitronen-Dummkopf“ – von Ayleen
Es war einmal eine Zitrone mit einem Gesicht.
Die Zitrone hieß Zitronen-Dummkopf.
Sie lief immer gegen einen Baum.
Aber dann wachte der Säbelzahntiger auf und rannte hinter der Zitrone her.
Aber die Zitrone war schnell genug.

In Beckum haben alle zweiten Klassen mit der Autorin und Geschichtenerzählerin Andrea Karimé ein eigenes Buch geschrieben!
Lesen Sie hier mehr: „Der Drache, der Geschichten schrieb“

Spurensuche im mittelalterlichen Ahlen

Mit dem Programm „Spurensuche im mittelalterlichen Ahlen“ öffnet das Ahlener Heimatmuseum wieder seine Türen für Ahlener Grundschulklassen. Die Grundschulklassen, die als „Kulturstrolche“ unterwegs sind, um die Kulturlandschaft in Ahlen kennenzulernen, treffen sich zuerst im Heimatmuseum. Dort werden ihnen originale Objekte aus dem Mittelalter gezeigt, die durch archäologische Grabungen in Ahlen entdeckt wurden, wie z.B. diverse Keramik, ein hölzerner Kamm und eine Spindel aus Ton.
Ein Objekt, dass allerdings noch älter als das Mittelalter ist, zieht die Kinder immer wieder in seinen Bann: Der Stoßzahn vom Ahlener Mammut aus der Steinzeit. Die meisten Fragen in der offenen Fragerunde beziehen sich darauf. Nach einem Blick auf das Stadtmodell geht es für die „Kulturstrolche“ auf Spurensuche in der Altstadt. Wo stand das wichtigste Stadttor aus dem Modell wirklich? Wie waren die Straßen früher beschaffen? Und hat ein Malermeister oder Bauhandwerker in der Wandmacherstiege gewohnt? Nachdem die Grundschüler erfahren haben, dass es ich bei dem „Wandmacher“ nicht um den „Maurer“, sondern um die „Gewandmacher“ handelt, gehen sie zurück ins Heimatmuseum, um dort den Faden für die Stoffe eines Gewandmachers zu spinnen. Im neu eingerichteten museumspädagogischen Raum des Ahlener Heimatmuseums fertigen sie nun aus Rohwolle und mit Hilfe einer nachgefertigten Spindel einen Wollfaden an. Dabei ist viel Geduld und immer wieder die Hilfe der Museumspädagogin Gaby Moser-Olthoff nötig. Mit diesem mühevoll ersponnenen Faden, dem Geschichte-Sticker für ihren Kulturstrolche-Pass und mit vielen neuen Erkenntnissen geht es wieder in die Schule.

Klasse 4 a der Albert-Schweitzer-Grundschule
Lehrerin: Frau Schulze Hentrup

Hier können Sie die Pressemitteilung zur Verbreitung und für lokale Zwecke herunterladen:

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