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Das erleben die Kulturstrolche zurzeit in den verschiedenen Städten




Spurensuche im mittelalterlichen Ahlen

Mit dem Programm „Spurensuche im mittelalterlichen Ahlen“ öffnet das Ahlener Heimatmuseum wieder seine Türen für Ahlener Grundschulklassen. Die Grundschulklassen, die als „Kulturstrolche“ unterwegs sind, um die Kulturlandschaft in Ahlen kennenzulernen, treffen sich zuerst im Heimatmuseum. Dort werden ihnen originale Objekte aus dem Mittelalter gezeigt, die durch archäologische Grabungen in Ahlen entdeckt wurden, wie z.B. diverse Keramik, ein hölzerner Kamm und eine Spindel aus Ton.
Ein Objekt, dass allerdings noch älter als das Mittelalter ist, zieht die Kinder immer wieder in seinen Bann: Der Stoßzahn vom Ahlener Mammut aus der Steinzeit. Die meisten Fragen in der offenen Fragerunde beziehen sich darauf. Nach einem Blick auf das Stadtmodell geht es für die „Kulturstrolche“ auf Spurensuche in der Altstadt. Wo stand das wichtigste Stadttor aus dem Modell wirklich? Wie waren die Straßen früher beschaffen? Und hat ein Malermeister oder Bauhandwerker in der Wandmacherstiege gewohnt? Nachdem die Grundschüler erfahren haben, dass es ich bei dem „Wandmacher“ nicht um den „Maurer“, sondern um die „Gewandmacher“ handelt, gehen sie zurück ins Heimatmuseum, um dort den Faden für die Stoffe eines Gewandmachers zu spinnen. Im neu eingerichteten museumspädagogischen Raum des Ahlener Heimatmuseums fertigen sie nun aus Rohwolle und mit Hilfe einer nachgefertigten Spindel einen Wollfaden an. Dabei ist viel Geduld und immer wieder die Hilfe der Museumspädagogin Gaby Moser-Olthoff nötig. Mit diesem mühevoll ersponnenen Faden, dem Geschichte-Sticker für ihren Kulturstrolche-Pass und mit vielen neuen Erkenntnissen geht es wieder in die Schule.

Klasse 4 a der Albert-Schweitzer-Grundschule
Lehrerin: Frau Schulze Hentrup

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Abschlussfest in Detmold

Im Juni 2015 wurden die Kulturstrolche aus Detmold vom Kulturteam der Stadt zum Abschlussfest an den Hangar 21 eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein und in toller Atmosphäre wurden sie dort von der stellvertretenden Bürgermeisterin Frau Richter begrüßt, die zudem den Klassen, die das Projekt in diesem Schuljahr abschließen, eine Urkunde überreichte.
Mit einem bunten, märchenhaften Stück sorgten die peruanischen SchauspielerInnen der „KinderKulturKarawane“ dann für einen unvergesslichen Vormittag.

Marl: Die Kulturstrolche tanzen wieder!

Die Marler Kulturstrolche gestalten „Bilder einer Ausstellung“ tänzerisch und beenden mit dieser Aufführung gemeinsam das erste Kulturstrolche-Jahr.

Im vergangenen Herbst sind sie zu Kulturstrolchen geworden, die zweiten Klassen der Bartholomäusschule mit den Lehrerinnen Frau Wiezkowiak und Frau Bäumer-Musik, der Goetheschule mit Frau Tillmann, der Grundschule Sickingmühle mit Frau Bösing, Harkortschule mit Frau Bernhagen, der Käthe-Kollwitz-Schule mit Frau Marwitz und der Overbergschule mit Frau Schulte. Begonnen hat das Schuljahr mit dem weiten Themenfeld der Musik. Zum Abschluss des ersten Kulturstrolche-Jahres steht nun eine gemeinsam große Tanzaufführung im Theater auf dem Programm. Am Mittwoch, den 17. Juni bringen die Klassen gemeinsam ab 11 Uhr eine Produktion auf die Bühne des Marler Theaters, für welche sie seit Anfang Mai mit der Tanzpädagogin Birgit Kraft geprobt haben. Alle Interessierten, Eltern, Großeltern, Freunde, etc. sind eingeladen, der Eintritt ist frei!
Birgit Kraft hat sich gemeinsam mit den Kindern an ein sehr anspruchsvolles Werk gewagt. Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ stehen auf dem Programm. In diesem Projekt waren die Kinder auch bei der Entwicklung der Choreographien und der Kostüme beteiligt. Man darf auf eine abwechslungsreiche, bunte Vorstellung gespannt sein!

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