Aktuelles

Das erleben die Kulturstrolche zurzeit in den verschiedenen Städten




Eine Reise in die Vergangenheit (Bericht der Klassenlehrerin Frau Stoch)

Besuch des Felsenmeermuseums der Klasse 2b der Ihmerter Schule
Vor unserem Besuch fragte ich die Schüler, ob sie das Museum kennen würden und schon einmal da gewesen seien. Leider kannte es keiner, lediglich das Felsenmeer war ihnen bekannt. Umso gespannter machten wir uns mit unseren Kulturstrolche-Caps auf den Weg.
Am Museum angekommen, wurden wir von verschiedenen Personen, die wie vor 100 Jahren gekleidet waren, begrüßt. Zunächst einmal wurde den Kindern erklärt, welche Hemeraner Familie in dem Haus, das heute als Museum dient, wohnte.
Anschließend wurde den Kindern auf kindgerechte Art und Weise die industriegeschichtliche Entwicklung im Raum Hemer dargestellt. Mit zahlreichen Exponaten und Modellen wurde eine Vorstellung vom ehemaligen heimischen Bergbau im Felsenmeer und der mittelalterlichen Eisenverhüttung vermittelt.
Im ersten Obergeschoss wurde uns der heimatliche Raum in seiner erdgeschichtlichen Entwicklung dargestellt. Die Entstehung der heimischen Höhlen und des Felsenmeers wurde dabei besonders berücksichtigt. Eine weitere Abteilung auf dieser Etage war der Vor- und Frühgeschichte gewidmet. Sie enthält viele Funde aus den frühesten Zeiten der Besiedlung unseres Raumes. Die großen Bilder der Frühzeitmenschen waren sehr anschaulich, so dass sich die Kinder die Entwicklung sehr gut vorstellen konnten.
Da die Kinder in Kleingruppen durch das Museum geführt wurden, konnten ihnen komplexe Sachverhalte kindgemäß erklärt werden. Die Kinder durften immer wieder Fragen stellen und alles ganz genau betrachten. Besonders erwähnenswert war die Frühstückspause, in der den Kindern selbst gemachter Tee aus Beeren angeboten wurde. Zwischendurch wurden kleine Spielchen eingebaut, um den Kindern Bewegungsraum zu geben.
Im Anschluss unseres Besuchs griffen wir auch im Sachunterricht einige der Themen wieder auf. Die Kinder interessierte die Entwicklung des Menschen so sehr, dass ich ihnen kleine Texte und Bilder der Urzeitmenschen bereitstellte und sie ein kleines Heft dazu erstellten.
Die Kinder waren so begeistert, dass sie auch einen Besuch mit ihren Eltern und/ oder Geschwistern planten.
Die Kulturstrolche und ich sagen vielen Dank und wir freuen uns schon auf das nächste Projekt.

Die Klasse 2b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Stoch

Hier können Sie die Pressemitteilung zur Verbreitung und für lokale Zwecke herunterladen:

Kreative Köpfe unterwegs

Eine eigene Ausstellung bildete jetzt den ersten Höhepunkt der Kulturstrolche in Herzogenrath.
Stolz präsentierten die Zweitklässler ihren Mitschülern die bisherigen Ergebnisse ihres künstlerischen Schaffens: Gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Angela Mainz haben die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Dabei ist farbenfrohe Papierkunst zu sehen, die in Form von großen Skulpturen oder auch als Miniaturen in der Vitrine die Blicke auf sich zieht.
Die Mädchen und Jungen der zweiten Klasse der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Merkstein begeben sich auf spannende Exkursionen. Nachdem sie mit der Künstlerin Angela Mainz schon ein Skizzenbuch angefertigt haben und von ihr in die Welt der Papierkunst eingeführt wurden, stand ein Ausflug nach Kohlscheid auf dem Programm. Im Kunst-, Kultur- und Wirtschaftszentrum (KKWZ) in der Villa Herzogenrath erlebten die Grundschüler bei einer Führung mit KKWZ-Leiter Hartmut Dammer, wie vielfältig die Welt der Kunst ist.
„Die Kinder lernen dabei, genau hinzuschauen, Anregungen anderer aufzugreifen, im Team zu arbeiten und vor allem auch die verschiedenen Materialien auszuprobieren“, erklärt Angela Mainz.
Schulleiterin Astrid Lorenz war bei der Vernissage begeistert von der Schaffensfreude der Kinder: „Sie haben sich große Mühe gegeben, haben sich auf außergewöhnliche Materialien eingelassen und gemeinsam viel Neues erfahren.“
Auch die Klassenlehrerin Katrin Olik ist begeistert, mit wie viel Interesse die Kinder dabei sind.

„Kannst du Breakdance?“ – „Nein, ich kann Capoeira!“

Dass Capoeira tatsächlich in Teilen aussieht wie Breakdance und was es mit Capoeira überhaupt auf sich hat, konnten die Kinder der Klasse 4b der Heidewaldschule Gütersloh im Februar 2015 in der alten Weberei in Gütersloh selbst entdecken.
Der Besuch der Kulturstrolche begann mit einer kleinen Zeitreise zu dem Ursprung der Capoeira durch den Trainer Markus Glöckner: Capoeira ist eine Mischung aus Kampf, Tanz und Musik und stammt aus Südamerika.
An diese Mischung wollten sich die Kulturstrolche natürlich auch mal selber heranwagen und nach einem kurzen Aufwärmprogramm und einigen Übungen lernen sie schon einen sehr wichtigen Grundsatz: „Capoeira ist wie eine Sprache“. – Diese Sprache gilt es nun erstmal zu verstehen: Einer greift an und der andere „antwortet“ anschließend mit einem Gegenangriff. Dieses Wechselspiel erfordert viel Konzentration, gelingt den Kulturstrolchen aber ziemlich gut, sodass niemand zu Schaden kommt. Deswegen zeigt Trainer Markus Glöckner jetzt noch ein weiteres Element, den Radschlag (auch „Áu“ genannt).
Am Ende wird alles, was die Klasse an diesem Vormittag gelernt hat, zusammengefügt: So sitzen alle Kinder mit ihrer Lehrerin Frau Lammers-Terzenbach im Kreis („Roda“) und trommeln rhythmisch auf die Erde. Jeweils zwei Kinder begegnen sich in der Mitte des Kreises mit Radschlägen und Angriffsbewegungen, sodass man kaum glauben mag, dass hier heute Anfänger am Werk sind.
Als Herr Glöckner schließlich noch ein brasilianisches Lied anstimmt, scheinen alle für den Moment voll und ganz in diese neue Kultur eingetaucht zu sein. :)

© Bilder: Alexa Werner, Stadt Gütersloh

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