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Das erleben die Kulturstrolche zurzeit in den verschiedenen Städten




Kreative Köpfe unterwegs

Eine eigene Ausstellung bildete jetzt den ersten Höhepunkt der Kulturstrolche in Herzogenrath.
Stolz präsentierten die Zweitklässler ihren Mitschülern die bisherigen Ergebnisse ihres künstlerischen Schaffens: Gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Angela Mainz haben die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Dabei ist farbenfrohe Papierkunst zu sehen, die in Form von großen Skulpturen oder auch als Miniaturen in der Vitrine die Blicke auf sich zieht.
Die Mädchen und Jungen der zweiten Klasse der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Merkstein begeben sich auf spannende Exkursionen. Nachdem sie mit der Künstlerin Angela Mainz schon ein Skizzenbuch angefertigt haben und von ihr in die Welt der Papierkunst eingeführt wurden, stand ein Ausflug nach Kohlscheid auf dem Programm. Im Kunst-, Kultur- und Wirtschaftszentrum (KKWZ) in der Villa Herzogenrath erlebten die Grundschüler bei einer Führung mit KKWZ-Leiter Hartmut Dammer, wie vielfältig die Welt der Kunst ist.
„Die Kinder lernen dabei, genau hinzuschauen, Anregungen anderer aufzugreifen, im Team zu arbeiten und vor allem auch die verschiedenen Materialien auszuprobieren“, erklärt Angela Mainz.
Schulleiterin Astrid Lorenz war bei der Vernissage begeistert von der Schaffensfreude der Kinder: „Sie haben sich große Mühe gegeben, haben sich auf außergewöhnliche Materialien eingelassen und gemeinsam viel Neues erfahren.“
Auch die Klassenlehrerin Katrin Olik ist begeistert, mit wie viel Interesse die Kinder dabei sind.

„Kannst du Breakdance?“ – „Nein, ich kann Capoeira!“

Dass Capoeira tatsächlich in Teilen aussieht wie Breakdance und was es mit Capoeira überhaupt auf sich hat, konnten die Kinder der Klasse 4b der Heidewaldschule Gütersloh im Februar 2015 in der alten Weberei in Gütersloh selbst entdecken.
Der Besuch der Kulturstrolche begann mit einer kleinen Zeitreise zu dem Ursprung der Capoeira durch den Trainer Markus Glöckner: Capoeira ist eine Mischung aus Kampf, Tanz und Musik und stammt aus Südamerika.
An diese Mischung wollten sich die Kulturstrolche natürlich auch mal selber heranwagen und nach einem kurzen Aufwärmprogramm und einigen Übungen lernen sie schon einen sehr wichtigen Grundsatz: „Capoeira ist wie eine Sprache“. – Diese Sprache gilt es nun erstmal zu verstehen: Einer greift an und der andere „antwortet“ anschließend mit einem Gegenangriff. Dieses Wechselspiel erfordert viel Konzentration, gelingt den Kulturstrolchen aber ziemlich gut, sodass niemand zu Schaden kommt. Deswegen zeigt Trainer Markus Glöckner jetzt noch ein weiteres Element, den Radschlag (auch „Áu“ genannt).
Am Ende wird alles, was die Klasse an diesem Vormittag gelernt hat, zusammengefügt: So sitzen alle Kinder mit ihrer Lehrerin Frau Lammers-Terzenbach im Kreis („Roda“) und trommeln rhythmisch auf die Erde. Jeweils zwei Kinder begegnen sich in der Mitte des Kreises mit Radschlägen und Angriffsbewegungen, sodass man kaum glauben mag, dass hier heute Anfänger am Werk sind.
Als Herr Glöckner schließlich noch ein brasilianisches Lied anstimmt, scheinen alle für den Moment voll und ganz in diese neue Kultur eingetaucht zu sein. :)

© Bilder: Alexa Werner, Stadt Gütersloh

Kulturstrolche im Fernsehen

In Bergisch Gladbach wurden die Kulturstrolche von einem Filmteam ins Kunstmuseum begleitet. Was sie dort alles erlebt, gemacht und erstrolcht haben, können Sie sich hier ansehen:

  • Film von BergTV bei Vimeo

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