Projekte

Projekte der Kulturstrolche im Schuljahr 2014/2015




Kulturstrolche machen Kunst

Schülerinnen und Schüler werden mit Ton kreativ

Meschede. Einem Klumpen Ton ein Gesicht geben, ihm Leben einhauchen und so etwas ganz eigenes schaffen: Bei den Kulturstrolchen der Luziaschule Berge stand im ersten Halbjahr Kunst auf dem Stundenplan und so formten die Drittklässler in der Villa KünstlerBunt in Eversberg unter Anleitung von Keramikerin Ingrid Bechtloff „Freche Vögel aus rotem Ton“. Dass es dazu viel Geduld und Geschick braucht, lernten die Kinder schnell. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Jeder Vogel sieht ein bisschen anders aus, hat seinen eigenen Kopf mit ganz viel Charakter – ein echtes Kunstwerk eben.

Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“: Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder in kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.

Dass Ton nur eines von vielen Materialien ist, mit dem Künstlerinnen und Künstler arbeiten, konnten die Kulturstrolche auf dem Hof Visbeck erleben. Mit großem Interesse erkundeten die Kinder dort den Arbeitsplatz des Kunstschmiedes Björn Busse. Er war offen für alle Fragen der Kinder, und diese staunten nicht schlecht, als der Metallkünstler von seinen Arbeiten erzählte und kreative Objekte vorstellte. Bei dem außergewöhnlichen Sachunterricht ging es um den Weg von einer Idee bis hin zum fertigen Kunstwerk. So erklärte Stefanie Schenk-Busse die Arbeit im Planungsbüro, und ihr Mann zeigte dann die konkrete Arbeit mit dem vielseitigen Werkstoff Metall. Fertige Kunstobjekte wurden anschließend auf dem Hof Visbeck bestaunt. Auch Fotos von bekannten Werken des Künstlerhofes begeisterten die Kulturstrolche, wie zum Beispiel die Skulptur vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf.

Hier können Sie die Pressemitteilung zur Verbreitung und für lokale Zwecke herunterladen:

Kulturstrolche auf der Tanzfläche

Schülerinnen und Schüler der Luziaschule in Bewegung!

Meschede. Zum Tanzen braucht es keine Musik. Auf den Rhythmus kommt es an, der ist wichtig, muss taktvoll gehalten werden. Also zählen, klatschen, zählen, klatschen, die Füße nicht vergessen… Die Kulturstrolche der Luziaschule Berge sind hoch konzentriert: Gemeinsam mit der TANZETAGE Meschede machen sie die ersten Schritte, verwandeln ihre Turnhalle in eine Tanzfläche – und haben jede Menge Spaß.
Aber wie sieht eigentlich ein richtiges Tanzstudio aus? Um sich vor Ort umzuschauen, fuhren die Kulturstrolche nach Meschede und bekamen in der TANZETAGE die nächsten Tanzstunden: Jazztanz stand auf dem Stundenplan. Gar nicht so einfach, sich die ganzen Schritte zu merken, aber schließlich war die erste eigene Choreographie fertig und ein echter Hingucker.
Anschließend durften die Kinder noch einen Blick in andere Tanzkurse werfen. Und da gab es jede Menge zu sehen: Moderndance, Ballett, Hip Hop… jede Menge verschiedener Schritte und Stile. Für die Kulturstrolche stand am Ende fest: Tanzen macht Spaß – und geht jederzeit, überall, allein und zusammen.

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Fast wie Picasso - Lippstädter Grundschüler entdecken die Welt der Malerei

„So, was brauchen wir denn alles zum Malen?“, fragt Maler Salvatore Orrù. Er schaut dabei in die aufgeregten Gesichter von 25 Kindern. Die antworten ihm auch sofort:
„Blätter, Farben Pinsel, Wasser!“, rufen die Grundschüler aufgeregt.

Die 2. Klässler besuchen den Künstler in seinem Atelier im Rahmen des Projekts „Kulturstrolche“. Das ermöglicht es den Kindern der Christan- Andersen- Schule erst, Kultur so hautnah zu erleben wie in der Galerie von Orrùs.
Heute lernen die Kiddies wie man Farben richtig mischt. Dazu malen sie Kreise, Drei- und Vierecke, die sie dann mit den selbstgemischten Farben gestalten dürfen. Wie sie das machen, ist ganz ihnen überlassen. Hauptsache das Bild ist am Ende schön bunt. „Blau ist meine Lieblingsfarbe und wenn das Bild dann fertig ist,hänge ich das in mein Zimmer. Für meine Mama und mich!“, prahlt der kleine Jason.
Salvatore Orrù weiß, wie wichtig es ist, dass sich die Kinder in dem Alter künstlerisch austoben dürfen:“ Malen erweitert den Horizont, die Kreativität und die Kommunikation. So etwas lernen die Kinder am Computer einfach nicht.“

Am Freitag kommt die 2a dann nochmal wieder um ihre Kunstwerke fertigzustellen. Natürlich mit den orangenen Kappen mit „Kulturstrolche- Logo“.

(Quelle: http://kultur-in-lippstadt.de/fast-wie-picasso)

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