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Projekte der Kulturstrolche




Kulturstrolche entdecken das Mittelalter

Unterwegs mit Ritter Trenk und dem Kollegen Kräuselbart.

Auf die Spuren des Mittelalters begaben sich die Kulturstrolche der Luziaschule Berge im Schuljahr 2014/2015. An ihrer Seite: Zwei Ritter mit richtiger Rüstung. Die mittelalterlichen Herren Trenk und Kräuselbart nahmen die Zweitklässler mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

In diesem Halbjahr stand Geschichte auf dem Stundenplan und die ist mit dem kleinen Ritter Trenk schon in Buchform recht unterhaltsam. Umso begeisterter waren die Kinder, dass sie ihn mit dem „Theater auf Tour“ nun auch „in echt“ in der Mescheder Stadthalle auf der Bühne erleben durften. Und dabei kamen sie in der ersten Reihe auch dem gruseligen „Großen Gefährlichen“ ganz nah, einem feuerspeienden Drachen, der erst auf den zweiten Blick zum Sympathieträger taugt. Natürlich ging alles gut aus, so dass auch noch Zeit zum Gruppenfoto und Händeschütteln mit Ritter Trenk blieb.

Aber wie viel Mittelalter gibt es eigentlich vor Ort – in Meschede und Umgebung? Die Kulturstrolche entschlossen sich kurzerhand zu einer Fahrt nach Eversberg, wo sie sich bei einer Rallye auf Ritter Kräuselbarts Spuren begaben, die alte Burgruine und das Heimatmuseum erkundeten. Dass sie unter sachkundiger Führung von Gerhard Trudewind und Ulrich Matuschke dabei ganz nebenbei noch einen Schatz entdeckten, machte den Ausflug ins Mittelalter für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

AHOI Kulturstrolche!

Die Kulturstrolche der GS Kuchenheim und der GS Nordstadt aus Euskirchen erlebten im Schuljahr 2014/2015 ein ganz besonderes Theaterereignis: Die Truppe vom Theatre Fragile kam in das Artrium des City Forums und spielte ihr Stück "Ahoi".

Die Untertitel der Bilder zitieren Rückmeldungen der Kulturstrolche aus Briefen, die sie der lokalen Projektleitung, Petra Goerge, nach der Veranstaltung zuschickten.

© Bilder: Stadtmuseum Euskirchen

König Friedrich - Ist das der mit der Kartoffel???

Um dieser und ähnlichen Fragen nachzugehen, besuchen die Kulturstrolche der vierten Klasse der Niels-Stensen Grundschule mit ihrem Lehrer Herrn Plonka im November 2014 das Stadtarchiv in Lippstadt.

Hier erforschen sie zunächst einige spannende Fakten zur Stadtgeschichte Lippstadts. Dazu schauen sich die Kulturstrolche alte Urkunden, Karten und Fotos an. Bald wissen sie genau, wie es von ein paar Bauernhöfen durch den Stadtgründer Bernhard und später König Friedrich II (der mit der Kartoffel) zum heutigen Lippstadt gekommen ist.

Um herauszufinden, wie die ganzen alten Dokumente gelagert werden, machen sich die Strolche auf ins Magazin des Archivs und dürfen sich einige Urkunden aus Pergament und Siegel anschauen, die sonst sorgfältig in den zahlreichen Regalen und Schränken verstaut sind.

Aber was kommt eigentlich ins Archiv? – ist die Frage, die es jetzt noch zu klären gilt und jedoch gar nicht so leicht zu beantworten ist. Ausgestattet mit verschiedenen Materialboxen dürfen die Kulturstrolche deswegen einmal arbeiten wie echte Archivare und z.B. entscheiden: Gehört die aktuelle Lippstädter Tageszeitung ins Archiv oder nicht? Nach einiger Zeit ist allen klar: Dinge, die mit Lippstadt zu tun haben und die vielleicht mal für die Geschichte der Stadt interessant sein könnten, sind im Stadtarchiv Lippstadt richtig aufgehoben.

Die Zeit vergeht wie im Fluge, sodass die Kulturstrolche am Ende des Vormittags noch gar nicht gehen wollen, da es in den Regalen und Vitrinen des Archivs noch viel zu entdecken gibt. Vielleicht kommt der ein oder andere Kulturstrolch ja noch mal wieder…

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